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Der höchste Schrottplatz der Erde: Wie Weltraumschrott (nicht nur) unsere Zukunft im All bedroht

Der höchste Schrottplatz der Erde: Wie Weltraumschrott (nicht nur) unsere Zukunft im All bedroht

Haben sie schonmal in einer sternklaren Nacht zum Himmel geschaut und sich gefragt, was diese langsam über den Himmel ziehenden (und nicht blinkenden!) Lichtpunkte sind, die man eigentlich zu jeder Nacht-Zeit dort entdecken kann? Das sind Satelliten, die unsere Erde umkreisen. Schon über 13.000 sind es mittlerweile und die Zahl der Satelliten im Erdorbit nimmt ständig zu.

Rückstände dieser menschlichen Aktivitäten im erdnahen Raum, z.B. abgeschaltete Satelliten, ausgebrannte Raketenoberstufen (s. Video) oder andere Raumfahrtreste, werden als „Weltraumschrott“ bezeichnet und stellen eine Gefahr nicht nur für die Raumfahrt dar. Bereits ein 1cm großes Trümmerteil kann bei einer Kollision einen ganzen Satelliten zerstören!

Warum die stetig steigende Zahl der Satelliten immer mehr zum Problem wird und der Schutz des erdnahen Weltraums so wichtig ist, erklärt Dr. Manuel Metz, Leiter der Gruppe für nationale Weltraummüllforschung des deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), am 17.09.2025 um 19:00 Uhr unter der Kuppel des Planetarium Wolfsburg (es gelten die regulären Eintrittspreise).

Altersempfehlung: ab 12 Jahren
Dauer: ca. 60 Minuten